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Coburger Vogelschießen

„Ein echt geiler Stoff“ im Maßkrug

Coburger Vogelschießen
Sie freuen sich nach einer zweijährigen pandemiebedingten Zwangspause auf das Coburger Vogelschießen von Freitag, 29. Juli, bis Sonntag, 7. August. Bei der Bierprobe, von links: Reinhard Mohr, Christian Hoh (Gebietsverkaufsleiter bei Leikeim), Stefan Stahl, Brauereichef Andreas Leikeim, Detlef Beil und Braumeister Matthias Felber. Foto: M. Klar

Am Freitag, 29. Juli, wird das traditionelle Coburger Vogelschießen eröffnet. Die Maß Festbier kostet 9,70 Euro. Das erste Faß brachten Andreas Leikeim und seine Crew persönlich nach Coburg.

Oberschützenmeister Stefan Stahl stellte nach einem kräftigen Schluck fest: „Mir schmeckt’s. Wenn jemand über das Bier meckert, weiß ich auch nicht.“

Mathias Felber, Braumeister in der 7. Generation, gehört seit kurzem zur Leikeim-Familie. Er hatte die Aufgabe, erstmals in seinem Leben ein Schützenbier zu brauen. Für den gebürtigen Westfalen und Kind des Ruhrpotts eine große Herausforderung. Zugleich auch ein Kulturwechsel, weil man in seiner Heimat das Bier hopfiger mag.

Erstmals sorgen drei Malze – Pilsner, Wiener und Karamalz – für ein harmonisches Zusammenspiel. Vorne malzig und mit einer leichten Hopfennote im Abgang verwöhnen beide Komponenten den Gaumen. Mit einer Stammwürze von 12,6 % und 5,4 vol. ist es leichter als herkömmliche Festbiere.

Matthias Felbers persönliches Urteil: „Ein echt geiler Stoff.“ An das „Basst scho“ der Franken,  ihre Bestnote, muß er sich noch gewöhnen. „Unsere Braugerste beziehen wir direkt von Landwirten aus dem fränkischen Jura“, fügte Andreas Leikeim in der Runde hinzu. Das Schützenfest auf dem Anger in Coburg endet am Sonntag, 7. August.