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„Pinkelnder Hund“ in Neustadts „Guter Stube“

Der neugestaltete Marktplatz wird zu einer großen Bühne

Martin Stingl, Kulturbürgermeister Neustadts, enthüllte die Brunnenfigur. Hunde mag er besonders gern.

Oberfrankens Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz sprach von einem „neuen Herz der Innenstadt“. Neustadts Oberbürgermeister Frank Rebhan nannte den neugestalteten Marktplatz eine große Bühne, auf der in Zukunft Märkte und Konzerte stattfinden können. Vor allem aber soll der Marktplatz, umgeben von Einzelhandelsgeschäften und gastronomischen Einrichtungen, aber auch des Rathauses, ein Treffpunkt für Einheimische und Gäste sein.

Bei der offiziellen Eröffnungsfeier rückte ein neues Wahrzeichen in den Mittelpunkt: ein pinkelnder Hund. Die „Hundsfrasser“, wie die Neustadter mit einem Augenzwinkern oftmals genannt werden, haben jetzt eine neue Attraktion. Die Skulptur wirkt nahezu echt.

Über den Marktplatz führt der Weg ins Rathaus. Oberbürgermeister Frank Rebhan bat die Einwohnereschaft, vom reichhaltigen Angebot der Mediathek Gebrauch zu machen.
Fotos: A. Corn

Der Marktplatz änderte in einer mehrjährigen Bauzeit sein „Gesicht“. Dass seine offizielle Freigabe am „Tag der Städtebauförderung“ erfolgte, war wohl kein Zufall. Vielmehr sicherlich ein Dank für die großzügige Unterstützung, wie der OB betonte. Für den Marktplatz kamen, so Frank Rebhan, 4,5 Millionen Euro aus dem Staatshaushalt. Das sind rund 80 Prozent der förderfähigen Kosten.

An musikalischer Unterhaltung mangelte es nicht. Schließlich war die Marktplatzeröffnung mit dem 2. Musik-Spektakel des Kreisverbandes Coburg des Nordbayerischen Musikbundes verbunden. Über ein Dutzend Kapellen warben für die Blasmusik. Stellvertretender Bezirksvorsitzender Georg Schirner (Forchheim) zeigte sich von den Leistungen der Mitwirkenden beeindruckt.

Die Schirmherrschaft des Musik-Spektakels hatten Landrat Sebastian Straubel und Oberbürgermeister Frank Rebhan übernommen. Straubel ließ sich wegen Erkrankung durch Martin Stingl vertreten.