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Untermerzbach informiert über Windenergie

Finanzielles Bürgerbeteiligungsmodell wird vorgestellt

Der Ausbau der Windenergie kann auch in Untermerzbach und Ebern ein Baustein sein, um dem Klimawandel entgegenzutreten und die regionale Energieversorgung zu sichern. Die beiden Kommunen möchten deshalb ihre Bürgerinnen und Bürger zum interkommunalen Bürgerwindradprojekt am Bretzenstein informieren. Dazu haben sie zwei Informationsveranstaltungen am Montag, 7. und Dienstag, 8. November, organisiert. Unterstützt wird das Vorhaben von den Windkümmerern Unterfranken, die im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie die Umsetzung von Windenergieprojekten an verträglichen Standorten vorantreiben sollen.

In den beiden Veranstaltungen besteht Gelegenheit, alle Fragestellungen zu den laufenden Planungen mit den Referenten zu diskutieren und sich über die verschiedenen Perspektiven zum Projekt auszutauschen. Dafür ist eine Kombination aus Kurzvorträgen und einem sogenannten Infomarkt mit verschiedenen Themeninseln geplant. Die Zusammenkunft in Untermerzbach ist am Montag, 7. November, von 19:00 bis 21:30 Uhr in der Sporthalle der Grundschule, die in Ebern am darauffolgenden Abend von 19:00 bis 21:30 Uhr in der Frauengrundhalle.

Geplant für den Bretzenstein ist ein sogenanntes „Repowering“: Der Rückbau der bestehenden Anlagen und der Neubau eines modernen, leistungsstärkeren Windrads mit finanziellem Bürgerbeteiligungsmodell.

Die Windkümmerer sind vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie beauftragt, Kommunen bayernweit bei der Umsetzung von Windenergieprojekten zu unterstützen. Mit Hilfe der professionellen Begleitung sollen vorhandene Flächenpotenziale gehoben, individuelle Wege zur Akzeptanzsteigerung erarbeitet und Konflikte moderiert werden. Den kommunalen Entscheidungsträgern wird damit ein neutraler Ansprechpartner an die Seite gestellt, der Rückhalt gibt und Möglichkeiten für die Windenergie in der Kommune aufzeigt.

Coronahinweis: Alle Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich vorab auf Corona zu testen. Das Tragen von Masken ist gewünscht.