Jubiläumsausstellung im Zweiländermuseum Rodachtal in Streufdorf
Seit 1901 ist Haubinda (Gemeinde Westhausen, Landkreis Hildburghausen) ein besonderer Bildungsort. Gegründet im Geist der Reformpädagogik von Hermann Lietz, entstand hier eine Schule, die bewusst neue Wege ging. Lernen sollte nicht allein im Klassenzimmer stattfinden, sondern im Leben selbst – in Gemeinschaft, Naturverbundenheit und praktischer Arbeit.
Über 125 Jahre hinweg hat die Schule (Foto) politische Umbrüche, gesellschaftliche Veränderungen und pädagogische Reformen erlebt. Sie musste sich behaupten, anpassen, neu ausrichten – und ist doch ihrem Kern treu geblieben, der ganzheitlichen Bildung des jungen Menschen.
Generationen von Schülerinnen und Schülern haben dort gelernt, gearbeitet, gefeiert und ihren eigenen Weg gefunden. Die Ausstellung im Zweiländermuseum Rodachtal in Streufdorf (bis Sonntag, 31. Mai) lädt ein zu einer Reise durch 125 Jahre Geschichte – geprägt von Ideen, Menschen und Verantwortung. Sie versteht sich als Rückblick und zugleich als Ausblick: Bildung als gemeinschaftliche Aufgabe – damals wie heute.
Historische Fotografien, Zeitdokumente und Objekte aus verschiedenen Gilden lassen 125 Jahre Schulgeschichte lebendig werden. Als Prestigeobjekt können die Museumsbesucher noch einmal das Modell vom Schloss in Seidingstadt – Geburtsort von Therese, Königin von Bayern, bewundern.
125 Jahre sind mehr als eine Zahl – sie stehen für gelebte Geschichte, Gegenwart und Auftrag zugleich.
Öffnungszeiten
März und November
Donnerstag, Freitag und Samstag 13:00 bis 17:00 Uhr
Sonn- und Feiertage 13:00 bis 17:00 Uhr
April-Oktober
Donnerstag, Freitag und Samstag 13:00 bis 18:00 Uhr
Sonn- und Feiertage 10:00 bis 18:00 Uhr
Dezember, Januar und Februar
Geschlossen.
Letzter Einlass: 30 Minuten vor Schließung des Museums