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Bürgerstiftung Bad Rodach

Gemeinnützige Projekte mit über 100.000 Euro unterstützt

Zu einer Erfolgsgeschichte hat sich die Bürgerstiftung Bad Rodach entwickelt. Ein mittlerweile verstorbener Mitbürger der Kurstadt, der nicht genannt werden wollte, rief im Jahr 2010 die Stiftung ins Leben, indem er einen Teil seines Vermögens in die Stiftung einbrachte. Bereits zwei Jahre später, somit heute vor zehn Jahren, konnte die Institution die erste Ausschüttung vornehmen. Seither wurden gemeinnützige Projekte mit insgesamt 114703 Euro unterstützt.

Der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Michael Fischer, verwies jetzt nicht ohne einen gewissen Stolz darauf, dass der reine Kapitalstock, ohne Immobilien, von anfänglichen 732.000 Euro auf 1,1 Millionen Euro angewachsen ist. Gemäß der Stiftungssatzung werden nach seinen Worten Bildung und Erziehung, Jugend- und Altenhilfe, Kultur, Kunst und Denkmalpflege, Umwelt- Naturschutz, Landschaftspflege, traditionelles Brauchtum sowie die Heimatpflege und die öffentliche Gesundheitspflege gefördert.

Das jüngste Kind der segensreichen Arbeit der Stiftung ist eine Bohrmaschine, die dringend in der Grund-und Hauptschule Bad Rodach für den Werkunterricht benötigt wurde. Schulleiterin Manuela Oppel zeigte sich dankbar, dass die Bürgerstiftung die über 3000 Euro teure Investition möglich gemacht hat. Fachoberlehrerin Alexandra Schyma betonte, dass es gerade für die Berufsvorbereitung nötig sei, den Schülerinnen und Schülern bestmögliche technische Ausstattung zur Verfügung zu stellen. Sie führte vor Augen, dass eine gute Ausstattung einen erheblichen Beitrag für den Lernerfolg leiste.

Bürgerstiftung Bad Rodach Bohrmaschine
Das jüngste Kind der Bürgerstiftung Bad Rodach ist eine moderne Bohrmaschine im Wert von über 3000 Euro, die jetzt der Grund- und Mittelschule übergeben werden konnte. Über die Zuwendungen freuten sich Vorstand Michael Fischer, Fachoberlehrerin Alexandra Schyma, Schulleiterin Manuela Oppel und Stiftungsratsmitglied Bürgermeister Tobias Ehrlicher.

Bevor die Kinder an das Geräte dürfen, müssen sie erst noch einen „Bohrmaschinenführerschein“ erwerben, führte Alexandra Schyma aus und verdeutlichte damit, welchen hohen Stellenwert die Maschine im Unterricht einnimmt.

Michael Fischer schlüpfte bei der offiziellen Übergabe der Bohrmaschine in die Rolle des Stadtkämmerers und betonte, dass den Verantwortlichen die Schule sehr am Herzen liege. Seit 2010 investierte die Stadt in das Schulgebäude rund 4,6 Millionen Euro. „Etwa 300.000 Euro flossen allein in die Fachräume“, ließ Fischer wissen.

Bürgermeister Tobias Ehrlicher betonte, dass Corona auch in der Schule die Digitalisierung sehr vorangetrieben hat. „Dank der guten Zusammenarbeit zwischen der Schulleitung und der Stadtverwaltung wurden unsere Schüler rasch mit technischen Geräten ausgestattet, so dass keine Zeit vergeudet wurde, um zeitnah mit Distanzunterricht beginnen zu können“, betonte Ehrlicher abschließend.