Coburger SPD-Fraktion mit Stefan Sauerteig

Zwölfköpfiges Gremium bereitet sich auf neue Legislatuerperiode vor

Die Coburger SPD-Stadtratsfraktion, von links: Can Aydin, Ramona Brehm, Volker Drexler-Löffler, Lara Nowak, Vorsitzender Stefan Sauerteig, Franziska Ritz, Fabian Metzner, Sabine Kastner, Astrid Hess, Norbert Tessmer und Gabriele Morper-Marr. Auf dem Foto fehlt das zwölfte Fraktionsmitglied Martin Lücke.

Auf Vorschlag von Norbert Tessmer wurde in der Sitzung der Coburger SPD-Stadtratsfraktion der bisherige Stellvertretende Vorsitzende Stefan Sauerteig einstimmig zum Nachfolger von Norbert Tessmer gewählt. Der Gewählte ist 38 Jahre alt, beruflich als Stellvertretender Schulleiter tätig und gehört bereits seit 2020 dem Coburger Stadtrat an. In der zum 30. April auslaufenden Legislaturperiode machte Sauerteig sich insbesondere als Klimaschutzbeauftragter des Coburger Stadtrats einen Namen und brachte zahlreiche Anträge, zuletzt beispielsweise zur bürgerfreundlichen Umsetzung der Kommunalen Wärmeplanung ein.

Zuvor war Stefan Sauerteig zwischen 2014 und 2022 bereits einige Jahre als Vorsitzender des SPD Stadtverbands Coburg aktiv. In seiner neuen Funktion als Vorsitzender der größten Fraktion des Coburger Stadtrats möchte sich Sauerteig vor allem den wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen widmen und seine Fraktion im Finanzsenat und im Verwaltungssenat vertreten.

Sauerteig: „Die Wirtschaft ist das Fundament des großen Erfolgs der Stadt Coburg, der durch namhafte Studien in der jüngsten Vergangenheit belegt ist. Die zahlreichen tatkräftigen Unternehmerinnen und Unternehmer von der HUK bis hin zu den vielen inhabergeführten Betrieben in der Stadt sind das Fundament für unsere Wirtschaftskraft. Sie nutzen die guten Rahmenbedingungen, die wir als Stadt Coburg bieten. Und gleichzeitig ermöglichen sie es uns, die Balance aus wirtschaftlicher Stärke, ökologischer Vernunft und sozialem Zusammenhalt zu halten. Mit klugen Entscheidungen gilt es, den Standort Coburg weiter zu entwickeln und den Menschen in unserer Stadt eine lebenswerte Heimat zu bieten: vom Kita-Platz, über bestmöglich ausgestattete Schulen, attraktive Kultur- und Freizeitangebote bis hin zur klimafreundlichen Weiterentwicklung unserer Stadt – für alle Coburgerinnen und Coburger.“

Gemeinsam mit Stefan Sauerteig werden Franziska Ritz und Gabriele Morper-Marr die SPD-Fraktion als Erste und Zweite Stellvertretende Vorsitzende anführen. Erstmals wurde Franziska Ritz am 8. März in den Coburger Stadtrat gewählt. Die 40-Jährige lebt nach mehreren Jahren in verschiedenen deutschen Städten und im Ausland seit sechs Jahren wieder mit ihrer Familie in ihrer Heimatstadt. Beruflich ist sie im Forschungsmanagement mit dem Schwerpunkt „Bauen und Design“ an der Hochschule Coburg tätig und zudem als Lehrbeauftragte an der Hochschule Hof aktiv.

Ritz: „Unsere Stadt hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. In der kommenden Legislaturperiode möchten wir an diese Erfolge anknüpfen und insbesondere in den Bereichen Mobilität und Bauen gemeinwohlorientierte Strukturen weiter stärken sowie nachhaltige Projekte voranbringen. Coburg ist ein attraktiver Arbeits- und Wohnort für Menschen jeden Alters, besonders für Familien. Diese Qualität wollen wir nicht nur erhalten, sondern gezielt weiter ausbauen. Unser Ziel bleibt es, dass sich alle Coburgerinnen und Coburger hier wohlfühlen sowie gut leben können – und dass zugleich Studierende sowie Fachkräfte in unserer Stadt ein neues Zuhause finden.“

Mit Gabriele Morper-Marr übernimmt ein bekanntes Gesicht der Coburger Stadtpolitik weiter Verantwortung innerhalb der SPD Stadtratsfraktion. Gabriele Morper-Marr machte sich dabei insbesondere in sozialen Themen sowie der Jugendhilfe einen Namen.

Morper-Marr: „Ich möchte auch weiterhin mein Augenmerk auf die soziale Landschaft in unserer schönen Stadt richten. Dazu zählen unsere Kleinsten ebenso wie Jugendliche sowie Senioren und Seniorinnen. Seit vielen Jahren gehöre ich zum Vorstand des ASB Coburg und engagierte mich auch im Verein das behinderte Kind, denn ein lebens-und liebenswertes Coburg liegt mir sehr am Herzen.“ (Siehe auch: Die Kommunalwahl im Scheinwerferlicht).