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Feuerwehr Autenhausen ehrt Kameraden

Gemeinsam stark im Einsatz

Wenn aus der Not eine Tugend wird: Vor zehn Jahren fand sich bei der Feuerwehr in Gemünda kein Kommandant mehr. Aus diesem Grund wurden die vormals eigenständigen Floriansjünger zur Löschgruppe der Feuerwehr Autenhausen. Dieser Schritt fand 2012 nicht überall Zustimmung. „Heute dagegen sind wir fest zusammengewachsen“, sagte der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Autenhausen, Heinrich Paul, bei der Hauptversammmlung im Pfarrzentrum. Sein Kollege vom Gemündaer Feuerwehrverein, Philipp Großkreuz, kann ihm dabei nur zustimmen. Deshalb überlegen beide Vereine – wie die Fußballer des TSVfB Krecktal – das „Jubiläum“ gemeinsam zu feiern.

Marco Heinlein hatte die Wehr in Autenhausen über drei Amtsperioden – später auch mit den Aktiven aus Gemünda – als Kommandant geführt. Wegen seines Wohnortwechsels war eine Neuwahl nötig geworden. Dabei erhielt sein bisheriger Stellvertreter Michael Schreiner das Vertrauen der Mannschaft und übernahm die Aufgabe als Kommandant. Carina Berks fungiert künftig als zweite Kommandantin.

Bei der Versammlung trug Marco Heinlein das letzte Mal seinen Bericht vor. Die Wehr habe versucht, auch in Corona-Zeiten den Dienst so professionell wie möglich zu gestalten. Im Jahr 2020 waren die 50 Aktiven bei sechs Einsätzen gefordert, 2021 waren es insgesamt zehn. Mit Johannes Zenk, Hannah Spindler, Heiner Tranziska und Jonas Walter traten junge Nachwuchskräfte ihren Dienst an.

Heinleins Nachfolger Michael Schreiner setzte sich das Ziel, dass mindestens eine Gruppe wieder eine Leistungsprüfung absolviert. Eine Großübung war geplant, um den Leistungsstand der Feuerwehrleute zu verbessern.

Der Feuerwehrverein Autenhausen ehrte zahlreiche langjährige Mitglieder für ihre Verbundenheit: (vorne, von links) Vorsitzender Heinrich Paul, Lothar Blümig, Bernd Schönmann, Michael Schreiner, Wolfgang Hackl. (Mitte, von links: Edwin Morgenroth, Klaus Hofmann, Karl-Heinz Tranziska, Karl-Heinz Dietz. (Hinten, von links: Marco Heinlein, Christoph Herold, Bürgermeister Maximilian Neeb. Foto: C. Höllein

Vorsitzender Heinrich Paul berichtete von massiven Einschränkungen auf das Vereinsleben in Folge der Corona-Pandemie. Immerhin sei es aber in dieser Zeit gelungen, den ehemaligen Probenraum der Musikanten im Gemeindehaus neu zu gestalten. Der Verein mit seinen 138 Mitgliedern konnte dafür auch Tische und Stühle anschaffen.

Bürgermeister Maximilian Neeb dankte den Feuerwehrkameraden für ihre Einsatzbereitschaft. Keine Probleme gab es bei der Vorstandswahl: Heinrich Paul bestätigten die Mitglieder als Vorsitzenden. Sein Stellvertreter bleibt Frank Leutheußer. Weitere Positionen: Steffen Morgenroth (Schriftführer), Heiko Kuzmanowitsch (Kassierer), David Leutheußer, Fabian Paul (beide Beisitzer), Bernd Schönmann (Gerätewart). Vergnügungsausschuss: Bernd und Kerstin Schönmann, Peter Diez, Roland Heinlein, Andreas Morgenroth, Patrick Diez, Oliver Roppelt, Simon Gilbricht und Lukas Leutheußer.

Der wiedergewählte Vorsitzende Heinrich Paul ehrte treue Mitglieder: Michael Schreiner, Karl-Heinz Diez, Christopher Herold, Florian Dellert, Oliver Roppelt (alle 25 Jahre Mitgliedschaft), Karl-Heinz Tranziska, Klaus Hofmann, Lothar Blümig, Georg Jäckisch, Markus Tranziska, Ottmar Steinert, Oswald Mildenberger (alle 40 Jahre), Edwin Morgenroth, Wolfgang Hackl (beide 50 Jahre). Der Vorsitzende würdigte auch Lothar Blümig, der seit 40 Jahren als Fahnenträger des Vereins aktiv ist.