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Neue Fördermittel für „Ahorner Museum“?

Bau eines Depots „aktueller denn je“

Martin Finzel: „Die Eröffnung (des Hendrik-Dressel-Wanderweges, die Redaktion) fand leider ohne Einbeziehung der Initiative Rodachtal statt.“

Herr Bürgermeister Finzel, um den Bau eines Depots für das „Ahorner Museum“, also für das Gerätemuseum des Coburger Landes, ist es still geworden. Wird das Depot nicht mehr benötigt?

Bürgermeister Finzel: Im Gegenteil! Das Depot ist aktueller denn je und der Erhalt der vielen Gegenstände aus Holz und einfachem Metall von großer Bedeutung. Schließlich handelt es sich dabei um die Geschichte der breiten Bevölkerung: der Bauern, der Handwerker etc.! Nachdem der Bau des Zentraldepots, der neben den eigentlichen Lagerstätten auch Werkstätten und Büroräume enthält, aufgrund von Baukostensteigerungen nicht umgesetzt werden konnte, arbeiten der Zweckverband und wir in Ahorn an der Neuaufstellung eines Förderkonzeptes. Erst Anfang Oktober wurde dazu ein Antrag auf Bundesförderung gestellt und ein enger Kontakt mit weiteren Fördermittelgebern besteht. Das Einwerben von hohen Fördergeldern bedarf allerdings Zeit und kostet viel Arbeit.

Nach dem umstrittenen „Stopp“ vor wohl mehr als einem Jahr war zu hören, dass sich die Verantwortlichen weiterhin um eine Lösung bemühen wollen. Was also ist durch Sie oder den Zweckverband „Museen Coburger Land“ geschehen?

Finzel: Der Zweckverband ist in diese weiteren Planungen eingebunden. Landrat Sebastian Straubel und ich arbeiten hier abgestimmt zusammen.

Welche Fraktionen im Coburger Kreistag stärken Ihnen im Fall „Museum“ den Rücken?

Finzel: Die Fortsetzung der Finanzierung des Museumszweckverbandes wurde bereits in der ersten Jahreshälfte einstimmig vom Kreistag Coburg verabschiedet. Somit sehe ich parteiübergreifenden Rückhalt für die Museen und die Bildungsregion Coburg.

Initiative Rodachtal blieb unberücksichtigt

Wechseln wir zur Initiative Rodachtal, deren Vorsitzender Sie sind. Nach Ihrem Vorgänger Hendrik Dressel (Seßlach-Gemünda) wurde jetzt ein Wanderweg benannt. Die offizielle Übergabe durch Landrat Sebastian Straubel erfolgte ohne Sie oder einen Ihrer Vertreter. Was hat das zu bedeuten?

Finzel: Die Initiative Rodachal hat sich in die Vorbereitungen zur Neuausweisung des Weges, insbesondere auch auf Thüringer Seite, intensiv eingebracht. Schließlich ergänzt er das vorhandene große Wegenetz und touristische Angebot der Region. Die Eröffnung fand leider ohne Einbeziehung der Initiative Rodachtal und ihrer Vertreter im Vorstand statt.

hm-.