Coburgs Nacht der Sinne

17. Museumsnacht am Samstag, 9. September, von 18:00 bis 24:00 Uhr

Die Ehrenburg gehört in der Museumsnacht zu den 16 Standorten, an denen viel geboten wird. Foto: F. Wunderatsch

Am Samstag, 9. September, findet zum 17. Mal die „schönste Nacht Coburgs“ statt. Erneut öffnen die Museen der Coburger Landesstiftung und mehrere weitere kulturelle Einrichtungen ihre Tore. Mit spannenden Locations, bestem Entertainment und unvergleichlichem Flair rings um den illuminierten Hofgarten verspricht die Museumsnacht 2023 wieder ein großes Highlight im Kulturkalender der Vestestadt zu werden.

Besucherinnen und Besucher erleben eine „Nacht der Sinne“, bei der es ebenso traumtänzerisch wie handfest zugeht. Ein Fest für die Sinne sind die Museumsnächte ja stets – denkt man nur an den herrlich beleuchteten Hofgarten. In diesem Jahr aber stehen die 5 Sinne – Riechen,
Schmecken, Hören, Sehen und Fühlen – voll und ganz im Mittelpunkt. So betont Antoinetta Bafas, die künstlerische Leiterin der Museumsnacht: „Internationale und regionale Künstlerinnen und Künstler haben sich für diese eine Nacht eigens Programmpunkte überlegt, um mit den Besuchern noch intensiver, detaillierter und differenzierter die eigenen Sinne erleben zu können.“

Lichtinstallationen, Kunst und Performance verzaubern die Spätsommernacht, Mitmach-Aktionen laden zum Singen, Tanzen und Ausprobieren ein. Programme an 16 Standorten zwischen Altstadt und Veste schulen Augen und Ohren, Zunge und Nase. Zahlreiche Genuss-Stationen sorgen für Gaumenfreuden. Allerorten ist Musik großgeschrieben: Im Riesensaal von Schloss Ehrenburg schafft das zwölfköpfige „World Style Ensemble“ mit eigenen Kompositionen und unterschiedlichsten Instrumenten einen musikalischen Brückenschlag zwischen orientalisch-irakischem Musikerbe, Rock und Weltmusik, Jazz und Flamenco.

Auf dem Schlossplatz bietet die Nürnberger Salsa-Band „Román y sus timberos“ mitreißende Schnellkurse in Salsa und Bachata an. Der Kleine Rosengarten wird durch das „Coburger Designforum Oberfranken“ und andere Akteure magisch in Szene gesetzt. Im Naturkunde-Museum tritt die CoBi-Theaterschule mit wechselnden Stücken auf; draußen kann man bei R&B-, Blues- und Jazzklängen von „Big Fish“ die Stimmung genießen. Besonders vielfältig ist das Programm auf der Veste. Zu den Highlights zählt eine Klang- und Laserinstallation mit Klangkünstler Werner Cee und Startrompeter Markus Stockhausen, die den Burghof in einen Erlebnisraum verwandeln. In den Kunstsammlungen begegnet man den fünf Sinnen in Form von virtuosen allegorischen Bildern in der großen Sommerausstellung „Die Ordnung der Dinge. Graphische Serien erklären die Welt“. An ein tanzfreudiges Publikum richtet sich die erste „Silent Disco“ in der Geschichte des Festungsberges, bei der mittels Kopfhörern jeder für sich tanzt, aber trotzdem gemeinsam gefeiert werden kann. Kollektive Glücksmomente, vielleicht sogar einen Sinnesrausch, verspricht das Mitsingprojekt „Hopp Sing“, das im Zweiten Burghof den Höhepunkt der Museumsnacht auf der Veste markiert.

Weitere Sinnesstationen führen in die Stadtbücherei, wo der Schauspieler Thomas Straus und der Gitarrist Christian Rosenau literarisch-lustbetont über das Finden und Schwinden der Sinne nachdenken. Im „Leise am Markt“ präsentiert „FAVO 3“ einzigartigen kammermusikalischen World-Jazz. Im Lichtensteinturm zeigt Peggy Hoffmann bei Geschichten aus 1001 Nacht, wie man mit geschlossenen Augen Worte fühlen, Bilder hören und auf der Zunge den Geschmack orientalischer Fabulierkunst spüren kann. Das „Schlick 29“ im Steinweg richtet den Blick auf die Stadt und ihre Menschen: Zu sehen sind das Making-of des neuen Coburg-Bildbands von Matthias und Ute Schmidt und Andreas Bruckner, außerdem die Ausstellung „Gesichter der Innenstadt“. Die „Coburger Schmätzchen“ singen dazu Songs aus der goldenen Swing-Ära. Kinder und Familien dürfen sich in der Museumsnacht auf ein spezielles Programm freuen, das ebenfalls ganz aufs Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen ausgerichtet ist. Außerdem heißt es: freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Zahlreiche Gastronomen aus Coburg und der Region runden das Angebot ab.

Die Coburger Museumsnacht 2023 wird von der Coburger Landesstiftung ausgerichtet und erfährt großzügige Förderung durch die Firma Brose Fahrzeugteile SE & Co. KG, die SÜC Coburg, die VR-Bank Coburg und die Niederfüllbacher Stiftung.

Coburger Museumsnacht am Samstag, 9. September, von 18:00 bis 24:00 Uhr. Das komplette Programm ist abrufbar unter: www.museumsnacht-coburg.de
Tickets an den bekannten Vorverkaufsstellen, als Online-Ticket auf www.reservix.de oder an den Abendkassen der Museumsnacht (Abendkasse 14 Euro / Vorverkauf 12 Euro; ermäßigt Abendkasse 7 Euro / Vorverkauf 6 Euro; Kinder bis 18 Jahre frei)

www.museumsnacht-coburg.de