Eisfeld

75 Jahre Museum im Schloss Eisfeld

Am 11. November 1948 entstand ein erster Museumsraum im Eisfelder Schloss. Über die Jahre und Jahrzehnte entwickelte sich die kulturelle Einrichtung weiter. Sie ist das regionale Gedächtnis der Stadt Eisfeld sowie des Oberen Werratales. Es betreut derzeit drei museale Einrichtungen: das Museum im Schloss, die Dichtergedenkstätte für den 1813 in Eisfeld geborenen Dichter Otto Ludwig und die Gedenkstätte Innerdeutsche Grenze am ehemaligen Grenzübergang Eisfeld-Rottenbach. […]

Eisfeld

Sonderausstellung im Eisfelder Schloss

Zum „Tag des offenen Denkmals“ wurde im Eisfelder Museum die dritte Sonderausstellung in diesem Jahr eröffnet. Der Titel der Ausstellung: „Als der Lehrer noch eine Respektperson war – Robert Gundermann und die Eisfelder Lehrer um 1900“. […]

Coburg

18. Coburger Klößmarkt

Wenn mehrere Gastronomen aus Coburg-Stadt und -Land ihre Stände auf dem Marktplatz aufbauen, geht es traditionell um den (Coburger) Kloß. Bis Sonntag, 3. September, wird der Marktplatz wieder zum größten Open-Air-Restaurant der Stadt. Auf die Besucherinnen und Besucher warten viele lokale Spezialitäten.

Auf die Teller kommen traditionelle Gerichte wie Schäufele, Gänsebrust, Schweine- und Sauerbraten sowie Rouladen, die zusammen mit dem „Coburger Rutscher“ die kulinarische Visitenkarte der Region sind. Natürlich dürfen mehrere hausgemachte Beilagen auf der Speisekarte nicht fehlen.

Dazu gibt es Helles, Radler, Weizen vom Fass und alkoholfreie Getränke. Auch ein Wein- und Cocktailstand soll Gäste locken. Der 18. Klößmarkt verwöhnt traditionell nicht nur den Gaumen, sondern auch die Ohren. Live-Musik zum Mitsingen, Mittanzen und Mitschunkeln gehört seit jeher zum festen Programm. […]

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Coburg

Hippie-Kunstwerke zieren CSU-Bürgerbüro in Coburg

Es war einer der wenigen Regentage im August, als die CSU offiziell ihr neues Bürgerbüro in Coburg eröffnete. Nach Jahrzehnten im A-Goppel-Haus (benannt nach dem früheren Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Alfons Goppel *1901 +1991) in der Hindenburgstraße heimisch, wechselte die Partei jetzt in das wenige hundert Meter entfernt liegende Gebäude Löwenstraße 11.
Mühsames Treppensteigen oder “spannende Momente“ in einem in die Jahre gekommenen Aufzug gehören nun der Vergangenheit an; die oftmals gegen den Verlust ihrer Bodenständigkeit ankämpfende Union begrüßt ihre Besucher nun im neuen Domizil auf der unteren Ebene. Sie ist dort Hausnachbar einer Zahnarztpraxis und eines Steuerbüros. Der. Name A-Goppel-Haus soll nicht übernommen werden, heißt es.
Dekan Stephan Kirchberger entledigte sich zunächst seiner Regenkleidung, als er den neuen CSU-Treffpunkt betrat. Den Weg dorthin hatte der evangelische Geistliche nämlich – bei strömendem Regen – auf dem Fahrrad zurückgelegt. Und da sage noch einer, die CSU habe den weiß-blauen Himmel gepachtet …
Die neue CSU-Geschäftsstelle mit ihren großen Fenstern zur Mohren- und zur Löwenstraße (sie war einmal ein Ladengeschäft mit wechselvoller Geschichte für mehrere Branchen) war innerhalb weniger Minuten dicht gefüllt. […]

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Coburg

Was denkt Coburg?

Der CSU-Kreisverband Coburg-Stadt führte von Samstag, 27. Mai bis Sonntag, 30. Juli in Coburg-Stadt und Land mit ihrem Kooperationspartner Aveneo Consulting GmbH eine breit angelegte Bürgerbefragung durch. Die Motivation für dieses Vorgehen sind die Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz, sowie für eine bürgerfreundliche und bürgernahe Kommunalpolitik. Die Coburger Bürger sollen bei wichtigen Entscheidungen eingebunden werden.

Die Gründe für die Umfrage und die Forderungen lauten wie folgt:

Wir wollen mehr Nähe zu den Menschen und wollen wissen, was sie bewegt
Bürgerinteressen sind in kommunalpolitische Entscheidungen einzubinden
Coburgs Bürgerinnen und Bürger müssen mitreden dürfen, denn sie kennen diese Stadt
Mehr Wertschätzung für die Bedürfnisse, Ideen und Sorgen der Menschen
Gelebte Demokratie durch engagierte Bürger […]

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Coburg

Schert Sonneberg aus?

Steht der Tourismusverein Coburg.Rennsteig vor einer Belastungsprobe? Will der Landkreis Sonneberg aus dem vor acht Jahren gegründeten grenzüberschreitenden Verbund austreten? Landrat Robert Sesselmann hat wenige Wochen nach seinem Amtsantritt dem Vorstand des Tourismusvereins klar gemacht, dass er eine Senkung des Mitgliedsbeitrages fordere.

Dr. Jörg Steinhardt (Foto), Geschäftsführer des Vereins mit Sitz im Landratsamt Coburg, bestätigt in einem Interview die Forderung aus Sonneberg. Noch haben sich die zuständigen Gremien mit dem Anliegen des thüringischen Nachbarn nicht beschäftigt, doch nach der Sommerpause solle dies geschehen.

Bei allem Verständnis für die finanzielle Situation des Landkreises Sonneberg, der bekanntlich nicht auf Rosen gebettet ist, verweisen einige der nordbayerischen Mitglieder darauf , dass grundsätzlich gleiches Recht für alle gelte. Soll heißen: Gibt es einen weiteren Nachlass für Sonneberg, dann stünde er wohl auch anderen Mitgliedern ebenso zu. Die Kostenbeteiligung des Landkreises Coburg und der Stadt Coburg soll jeweils rund 140.000 Euro betragen.

Für Sonneberg gilt seit Jahren ohnehin eine Sonderregelung (sprich: Rabatt). Diese war seinerzeit zustande gekommen, weil seine Mitgliedschaft unbedingt wichtig erschien, um die Tourismusregion insgesamt zu stärken. Zuvor war eine Zusammenarbeit mit dem Landkreis Lichtenfels zerbrochen. […]